Presseschau: Aufmerksamkeit für die Amateurmusik in Berlin

Presseschau: Aufmerksamkeit für die Amateurmusik in Berlin
23.02.2026

Seit Jahren sehe ich, wie viele Menschen in Lichtenberg in Bands, Chören oder privat musizieren. Gleichzeitig gibt es ein zentrales Problem: Es fehlt an Proberäumen und an ausreichender Unterstützung für die Amateurmusik. Umso wichtiger ist es, dass der Landesmusikrat Berlin das Jahr 2026 zum „Jahr der Amateurmusik“ ausgerufen hat. Gerade nach dem Herrenberg-Urteil, das die Bedeutung der kulturellen Teilhabe unterstreicht, ist es mir ein Anliegen, die Amateurmusik aktiv zu unterstützen.

Berlin ist eine echte Musikstadt: Rund 38 Prozent der Berlinerinnen und Berliner machen in ihrer Freizeit Musik. Musik verbindet Menschen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Ziel des Themenjahres ist es, der Amateurmusik mehr Sichtbarkeit und Anerkennung zu geben und bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ein entscheidender Punkt bleibt die Raumfrage. Proberäume sind knapp und für viele Gruppen schwer zu finden. Deshalb habe ich bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen, landeseigene Räume über eine Plattform „Orte für Engagement“ auch außerhalb der regulären Nutzungszeiten verfügbar zu machen – etwa in Schulen oder Behörden.

Ich begrüße es sehr, dass das „Jahr der Amateurmusik“ dieses wichtige Thema aufgreift. Musik ist mehr als ein Hobby – sie ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens und verdient entsprechende Unterstützung. Mein Dank geht an den rbb, dass er diese Thematik in den Fokus rückt.

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